Im Zürcher Letzigrund findet ein Parkour-Challenge statt. Hier treten die bekanntesten Freerunner
der Welt auf. Die Hindernisse in der Arena sind kubistisch interpretierte Bauwerke in Stadt Zürich.
Die «Verformungen» sorgen für ein spannendes Umfeld in dem die Athleten sich fortbewegen.
Bisher war Parkour durch Selbstinszenierung geprägt. Nun wird auch das Umfeld Teil der
Gesamtinszenierung.
Das Logo habe ich auf dem ethischen Fundament von Parkour aufgebaut. Die fünf Regeln der Hand, bzw. 5 Punkte, sind auf einem Dreieckraster aufgebaut. Wenn die 5 Rasterpunkte verbunden werden, entsteht ein prägnantes Symbol. Dieses steht für die Unmittelbarkeit der Auseinandersetzung mit einem Hindernis.
Das Konstruktionsraster des Logos dient als Koordinatennetz des Gestaltungssystems. Dieser Raster hat die Fähigkeit sich allen Medien proportional anzupassen. Ob Print oder Screen, die Faust regel lautet: «Jedes Quadrat hat ein Format». Innerhalb des Rasters dürfen Schriften sich überall bewegen, solange ihre Schriftlinie im Zusammenhang mit den Rasterlinien steht. Im Gestaltungsraster werden auch die Bilder «kubisiert». Wie ein kubistischer Künstler die Welt darstellt, versuch der Trésors im Parkour, zum Zweck der Überwindung von Hindernissen, etwas von verschiedenen Blickwinkel zu betrachten, um daraus eine geistige Landkarte zu entwickeln, welches ihn ans Ziel führt. In meinem visuellen Konzept werden die dreieckigen fotografischen Teile zu einem dynamischen Gesamtbild zusammengesetzt.
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